Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Vina Immobilienverwaltung

Stand: Dezember 2025


1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Verwaltung von Immobilien (insbesondere Wohn- und Gewerbeimmobilien, Wohnungseigentumsanlagen sowie Sondereigentum), die zwischen der Vina Immobilienverwaltung (nachfolgend „Verwalter“) und dem Auftraggeber (Eigentümer/Eigentümergemeinschaft) geschlossen werden.

Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn sie vom Verwalter ausdrücklich und schriftlich anerkannt wurden.


2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die kaufmännische, technische und/oder rechtliche Verwaltung der Immobilie gemäß den Regelungen des individuellen Verwaltervertrages. Der Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Verwaltervertrag.


3. Pflichten des Verwalters

Der Verwalter verpflichtet sich insbesondere:

  • die Interessen des Auftraggebers gewissenhaft und wirtschaftlich zu vertreten,
  • die Immobilie ordnungsgemäß zu verwalten,
  • die vereinbarten Verwaltungsleistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns zu erbringen,
  • den Auftraggeber über wesentliche Vorgänge zu informieren,
  • die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des BGB und des WEG, einzuhalten.

Der Verwalter ist berechtigt, zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben fachkundige Dritte (z. B. Handwerker, Sachverständige, Rechtsanwälte, Steuerberater) im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers zu beauftragen.


4. Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich insbesondere:

  • dem Verwalter alle für die Verwaltung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Vollmachten rechtzeitig zur Verfügung zu stellen,
  • Änderungen, die für die Verwaltung von Bedeutung sind, unverzüglich mitzuteilen,
  • für eine ausreichende Liquidität der Objekt- und Verwaltungskonten zu sorgen,
  • die vereinbarte Vergütung fristgerecht zu zahlen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung des Verwalters richtet sich nach dem jeweiligen Verwaltervertrag. Alle Vergütungen verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Die Vergütung ist mit Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Verwalter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.


6. Haftung und Haftungsbeschränkung

Der Verwalter haftet dem Auftraggeber gegenüber nur für Schäden, die auf vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung beruhen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Verwalters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Der Verwalter haftet nicht für Schäden, die auf unvollständigen, unrichtigen oder verspätet übermittelten Informationen des Auftraggebers beruhen.

Die Haftung für Pflichtverletzungen von beauftragten Dritten besteht nur im Rahmen einer sorgfältigen Auswahl und Beauftragung (Auswahlverschulden).

Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei zwingender gesetzlicher Haftung.


7. Vertragslaufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen ergeben sich aus dem jeweiligen Verwaltervertrag.

Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.


8. Datenschutz

Der Verwalter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ergänzende Informationen ergeben sich aus der separaten Datenschutzerklärung.


9. Vertraulichkeit

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln, sofern keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.


10. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Vina Immobilienverwaltung.